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Ist Sauna jeden Tag gesund?
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Ist Sauna jeden Tag gesund?

Ist Sauna jeden Tag gesund? auf gadgetzone.de

Glaubt man den Finnen, dann ist die Antwort auf die Frage nach dem täglichen Saunagang schnell beantwortet. Ein langgezogenes Joo und ein bedächtiges Nicken, damit der Saunahut nicht vom Kopf fällt, würde jeder gelernte Finne erwidern. Aber gibt es tatsächlich Grenzen für die Gesundheit?

Was ist gesund?

Die Frage danach, was gesund ist und was nicht, ist wohl so alt, wie die Geschichte des Marketings. Insgesamt geht es wohl darum, das eigene Wohlbefinden zu steigern und die Gesundheit zu erhalten, wenn man einer gesunden Beschäftigung nachgeht. So kann man beispielsweise eine ordentliche Strecke laufen, mit dem Raf zurücklegen, oder schwimmen, um seinen Körper zu trainieren. Dabei werden Herz und Kreislauf stimuliert. Muskeln werden beansprucht und reagieren mit Wachstum auf den Trainingsreiz. Der Energiebedarf wird vom Körper im besten Fall durch den Abbau von Körperfett gedeckt. Allerdings gibt es wieder andere Bereiche des Körpers, für die ein solches Training schädlich sein kann. Die Sprunggelenke leiden beim Laufen. Besonders, wenn man den falschen Schuh trägt, müssen Füße und Beine die Dämpfung übernehmen. Beim Schwimmen werden die Schultergelenke stark beansprucht. Was gesund ist und was nicht, hängt daher auch stark von der Dosis ab. Entspannt ein paar Kilometer zu laufen ist weniger bedenklich, als viermal pro Woche die Halbmarathondistanz zurückzulegen.

Saunagang

Genauso ist es bei der Sauna. Die Hitze und Abkühlung trainieren das Herz-Kreislaufsystem. Das Herz schlägt schneller und die Blutgefäße weiten sich bei Wärme und ziehen sich bei Kälte zusammen. Damit werden sie nicht nur trainiert, sondern auch flexibler. Durch diesen Effekt kann durch Saunagänge hoher Blutdruck gesenkt werden. Studien belegen, dass die Sterblichkeit aufgrund von Herzproblemen bei Saunafans deutlich geringer ausfällt. Das künstliche Fieber, also die erhöhte Körpertemperatur schadet Krankheitserregern und tötet sie ab. Damit der Körper sich abkühlen kann, muss er schwitzen. Die Feuchtigkeit dazu stammt zuerst einmal aus dem Blut. Danach entzieht der Körper allen Körperzellen Feuchtigkeit, um das Blut wieder zu verdünnen. Dabei werden auch Schadstoffe aus den Zellen ausgespült. Die Haut und die Schleimhäute profitieren von der stärkeren Durchblutung. Insgesamt gibt es also eine große Anzahl an positiven Effekten, die den Saunagang gesund machen. Dieselben Effekte können dem Körper aber auch schaden.

Negative Folgen

Die Körperkerntemperatur in der Sauna steigt um bis zu einem Grad. Gleichzeitig leistet das Herz viel Arbeit. Insgesamt stellt der Saunagang also eine hohe Beanspruchung für den Körper dar. Auch hohe Temperaturen schaden unserem Körper. Ab 60 Grad kommt es zu Schäden in der DNA. Daraus folgen zwei wichtige Grundsätze, um eine gesundheitliche Gefahr beim Saunabesuch zu verhindern. Wichtig für den gesunden Saunabesuch sind drei Faktoren. Einerseits darf man die Temperatur nicht aus den Augen verlieren. Die klassische finnische Sauna sollte auf eine Temperatur zwischen 80 und 100 Grad Celsius aufgeheizt werden. Ab 110 Grad ist die Sauna zu heiß und damit gesundheitsschädlich.

Wie oft und wie lange in die Sauna?

Die beiden anderen Faktoren, die man auf keinen Fall aus den Augen verlieren darf, sind die Häufigkeit und die Dauer des Saunabesuchs. Basis für die folgenden Richtwerte ist natürlich, dass man sich abseits der Zeit in der Sauna auch an den üblichen Ablauf hält. Also zuerst duscht und sich abtrocknet, dann die Zeit in der Sauna verbringt und direkt danach abkühlt. Entweder ein einem eiskalten Tauchbecken, oder mit dem Wasserschlauch. Danach folgt ein wenig Bewegung und schließlich eine lange Ruhephase. Man liegt mit hochgelagerten Beinen für 15-20 Minuten, oder länger, auf einer Liege und entspannt. Hält man diesen Ablauf ein, spricht nichts gegen drei Saunagänge innerhalb eines Tages. Allerdings nur dann, wenn man nur einmal pro Woche in die Sauna geht. Wer zweimal pro Woche sauniert, dem empfehlen Expertinnen und Experten, nur zweimal hintereinander in die Sauna zu gehen. Ab drei Saunabesuchen pro Woche lautet die Empfehlung klar, nur einen einzigen Saunagang am Tag zu machen.

Die Zeit ist heiß

Und damit kommen wir auch schon zu den heutigen Gadgets. Wer daheim eine Sauna hat und diese auch regelmäßig nutzt, der sollte besonders auf die Faktoren Zeit und Temperatur legen. In einer öffentlichen Sauna kann man davon ausgehen, dass die Temperatur nicht zu hoch liegt. Privat kann das leicht passieren. Umso wichtiger ist es, ein Thermometer in der Sauna zu montieren. Neben der Temperaturanzeige muss man aber auch in die Zeitmessung investieren. In der Sauna hat sich dazu die Sanduhr bewährt. Mit Betreten der Sauna wird sie gewendet und misst 15 Minuten. Danach ist es besser, die Sauna zu verlassen. Sauna ist jeden Tag gesund, wenn pro Tag nur ein einziger Saunagang abgehalten wird, die Temperatur 100 Grad nicht überschreitet und Vorbereitung, sowie Ruhephase eingehalten werden. Damit das auch in der Heimsauna klappt, stellen wir heute Sauna Messinstrumente als Gadget vor. Ohne passende Zeitnehmung und Temperaturmessung kann der tägliche Saunagang zu einer Überlastung des Körpers führen.

Gadgetzone.de GadgetZone Gründer. Webentwickler & -designer und absoluter Technikfreak.