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Wohnen in Grün
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Wohnen in Grün

Wohnen in Grün auf gadgetzone.de

Wie man sich bettet, so liegt man. Genauso, aber doch ein wenig folgenschwerer, ist es beim Wohnen. Baut man sich ein schickes Häuschen, dann sollte man unbedingt gut darüber nachdenken, wo man das neue Eigenheim aufstellt. Das Häuschen im Grünen verliert zunehmend an Reiz.

Traumhaus

Wer schon mal ein Haus gebaut hat, der hat vielleicht auch die Weisheit gehört, dass man zumindest drei davon bauen sollte. Das erste soll man für jemanden planen, den man nicht mag, das zweite für einen lieben Freund und erst das letzte dann für sich selbst. Dabei sollte man aber jedesmal sein Bestes geben und versuchen das optimale Haus zu planen. Der wahre Kern dieser Aussage ist, dass man hinterher meist schlauer ist als vorher. Wer einfach drauf losplant, wird das später bereuen. Wer sein Traumhaus plant, sollte sich daher auf Profis verlassen. Auch das Gespräch mit anderen Bauherren macht Sinn. Welche Fehler wurden gemacht und was würde man heute anders machen.

Wohin damit?

Auch wenn die Planung eines Einfamilienhauses seine Tücken hat, so wird man früher oder später eine Endversion des Bauplans haben und mit dem Aushub für den Keller starten wollen. Spätestens dann sollte man ein Grundstück zur Hand haben. Hat man ein Grundstück geerbt, oder ist sonst irgendwie zu einem Stück Land gekommen, dann lässt sich daran kaum etwas ändern. In allen anderen Fällen muss man sich auf den Immobilienmarkt begeben und passendes Bauland anschaffen. Dabei stellt man schnell fest, dass es ein großes Preisgefälle gibt.

Stadt, Land, Geld

Wer Schmerzen in Form von langen Wegen in Kauf zu nehmen bereit ist, wird mit billigen Grundstückspreisen belohnt. Ist es völlig egal, wie weit der nächste Nachbar entfernt lebt, ob es so etwas wie eine medizinische Versorgung im Umfeld gibt, oder ob die Karriere der Kinder durch ein stark eingeschränktes Bildungsangebot bereits fest vorgegeben ist, dann kann mna ordentlich sparen. Grundstücke, auf denen sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen, sind oft billig zu bekommen. Als typische Jungfamilie mit dem Streben nach einem Eigenheim muss man natürlich auch aufs Geld schauen. Das Haus zu bauen kosten bereits viel Geld. Spart man am Grund, dann ist das auf jeden Fall eine gute Möglichkeit sich ein paar Jahre Kreditlaufzeit zu sparen.

Versteckte Kosten

In der Stadt zu Wohnen ist grundsätzlich teurer, als auf dem Land. Mieten und Immobilienpreise sind am Land deutlich billiger. Aber die Vorteile des Stadtlebens darf man bei der Milchmädchenrechnung nicht vergessen. Als junger Mensch hat man viel Energie, ist flexibel und vergleichsweise wenig Bedarf. Das ändert sich, wenn man älter wird. Ist die Autostunde an die Arbeitsstelle mit 40 Jahren noch kein Problem, kann sich das in 10 bis 20 Jahren ändern. Noch schlimmer wird es, wenn man später in Rente ist und man einen Tagesausflug einplanen muss, wenn man einen Arztbesuch absolviert. Spätestens, wenn man selbst nicht mehr mit dem Auto fährt werden Distanzen und fehlende Infrastruktur am Land zu einem Problem.

Wertentwicklung

Was man auch nicht außer Acht lassen sollte, ist die Tatsache, dass sich Grundstückspreise entwickeln. Auch hier spielen Angebot und Nachfrage eine Rolle. Erwirbt man also ein kleines Grundstück am Stadtrand, dann entwickelt sich die Stadt im Laufe der Zeit immer weiter. Sie wächst und so wandert das Grundstück immer weiter weg vom aktuellen Stadtrand. Gleichzeitig wird die Nachfrage größer und das Angebot sinkt. Damit wird ein Grundstück in der Stadt mit hoher Wahrscheinlichkeit immer wertvoller. Am Land ist das nicht garantiert. Dort gibt es grundsätzlich mehr Platz, also ein größeres Angebot und weniger Nachfrage. Schlechte Karten für eine Investition.

Unbeweglich

Ein weiteres Problem bei Immobilien ist die Tatsache, dass sie unbeweglich sind. Einmal errichtet steht das Häuschen so lange, bis die Abrissbirne seinem Dasein ein Ende setzt. Sinkt der Wert des Grundes, sinkt auch der Wert des Hauses mit. Auch aus diesem Grund sollte man gründlich überlegen, ob man sein Haus auf ein Grundstück baut, bei dem keine Wertsteigerung zu erwarten ist. Ein Stadthaus steigt zusammen mit dem Grundstück im Wert. Auch wenn man selbst nichts mehr davon hat, kann man seinen Erben etwas Gutes tun. Auch wenn sich die eigenen Lebensumstände ändern, ist es viel einfacher ein Haus in der Stadt abzutreten, als das Häuschen im Grünen.

Wohnen in Grün

Allerdings ist es natürlich auch legitim, ein Häuschen ins Grüne zu stellen. Auch das Landleben hat seine Vorteile und wer es gerne ruhig und familiär hat, der ist mit dem Eigenheim im Dorf gut beraten. Auch ist der Grund hier viel günstiger. Damit stellt sich allerdings neuerlich ein Problem. Hat man 2.000, oder mehr Quadratmeter Grünfläche, dann braucht man entweder einen Gärtner, oder übernimmt die Aufgabe als Zweitjob. Damit man das Leben aber trotzdem genießen kann, stellen wir heute ein Gadget vor, mit dem sich auch großzügige Parkanlagen bequem in Schuss halten lassen. Dieses Teil ist ein absolut empfehlenswertes Accessoire, das in keinem Geräte schuppen fehlen darf.

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